Seit dem 18. Mai trainieren die Fußballer und Fußballerinnen des TuS Fleestedt wieder und die Begeisterung ist groß, insbesondere bei den rund 350 Spielerinnen und Spieler in den Jugendmannschaften des Vereins. 60 Tage waren die Sportplätze in Fleestedt für den Sport gesperrt und viele Spieler hatten seitdem keinen persönlichen Kontakt mehr, zumal einige Jahrgänge sich bisher auch in den Schulen noch nicht sehen konnten. Umso größer war die Begeisterung, endlich wieder gemeinsam trainieren zu können, auch wenn immer ein Mindestabstand von zwei Metern eingehalten werden muss.

„Die Einhaltung der Hygieneregeln war kein Problem, da waren alle sehr ernsthaft dabei“, teilt Lennart Gögel, Jugendfußballtrainer im TuS, seine Eindrücke mit. Diese Erfahrung haben auch andere Trainer so gemacht. Damit zerstreute sich eine der größten Befürchtungen bei der Vorbereitung des Fußballtrainings unter den neuen Bedingungen, dass die Hygiene- und Abstandsregeln im Trainingsbetrieb nicht umsetzbar seien.

Auch der Spaß kam beim Training nicht zu kurz. Zwar sind viele Übungen und Trainingsspiele in Folge der Abstandregeln nicht möglich. „Dafür bleibt mehr Zeit, um Fußballtechnik zu üben“, so Lennart weiter. Das bestätigte auch Daniel Wöltge nach den Trainingseinheiten mit den D- und C-Juniorinnen des Vereins. Die Spielerinnen waren trotz heftiger Regenfälle am Freitag mit viel Spaß dabei. Erkennbar war die lange Pause aber bei Kondition und Technik.

Da der Spielbetrieb bis auf weiteres nicht möglich ist, kommt es jetzt darauf an, dass sich die Spielerinnen und Spieler wieder bewegen und ein gemeinsames Trainingserlebnis haben. Und das ist in Fleestedt auch unter den neuen Trainingsbedingungen möglich.