Der Nordplatz - auch nach einem Jahr noch nicht nutzbar
 

„Auch ein Jahr nach der Eröffnung des Sportzentrum Seevetal ist dieses noch immer nicht vollständig nutzbar“, so fasst Walter Hagemann, Vorsitzender des TuS Fleestedt, die Situation am Mühlenweg auf einer gemeinsamen Vorstands- und Spartenleitersitzung des Vereins zusammen. Hierzu waren auch die Fraktionsvorsitzenden aus dem Fleestedter Ortsrat eingeladen, um sich ein Bild von der Situation am Mühlenweg machen zu können.

Besonders schmerzhaft für die Sportler ist, dass auch nach 12 Monaten die Mängel am Fußballplatz Nord trotz aller Bemühungen der Gemeinde und des Herstellers noch nicht behoben werden konnten, so dass nach wie vor nur ein Platz zur Verfügung steht. Bisher konnten die Fußballer in Fleestedt noch auf den alten Sportplatz am Höpen ausweichen, doch ab Juni rollen dort die Bagger. Dann stehen dem Verein für seine 31 Fußballmannschaften, davon 25 Jugendmannschaften, nur noch zwei Plätze für den gesamten Spiel- und Trainingsbetrieb zur Verfügung.  „Viel zu wenig“, so Hagemann weiter, zumal die Fleestedter gehofft hatten, dass der ewige Platzmangel mit dem Sportzentrum endlich der Vergangenheit angehören würde.

Auch eine Reihe weitere Mängel wurden leider nur sehr schleppend oder gar nicht behoben. So fehlt beim Südplatz Zugang durch die Bande, der vom Fußballverband vorgeschrieben ist und im Notfall die Zufahrt für Rettungsfahrzeuge ermöglichen soll. Außerdem müssen Übungstore über die Barrieren gehoben werden, weil ein Zugang fehlt und bei zahlreichen Türen fehlen Stopper, so dass diese laut zuschlagen.

„Die Sportler in Fleestedt hoffen, dass die Gemeinde Seevetal die Sommerpause mit Nachdruck nutzt, um die verbliebenen Mängel beheben zu lassen, damit der Sportbetrieb nach den Sommerferien endlich störungsfrei aufgenommen werden kann“, so der TuS-Vorstand.

Daneben wünschen sich die Sportler, dass die Sporthalle zukünftig auch in den Sommerferien genutzt werden kann, da der Wettkampfbetrieb beispielsweise beim Tischtennis unmittelbar nach den Ferien startet. „Bei verschlossener Halle fehlen den Sportlern einfach Trainingszeiten“, bedauerte Hagemann.

Unerwartet eng wurde es übrigens im ersten Winterhalbjahr in der Halle. Der TuS hatte nach der Eröffnung der neuen Halle auf viele bisherige Trainingszeiten in Meckelfeld, Maschen und sogar in Ramelsloh verzichtet, weil man auf Trainingszeiten am Mühlenweg hoffte. Leider wurden dann aber die begehrten Abendzeiten von Mannschaften aus anderen Gemeindeteilen gebucht, aber teilweise nur von wenigen Sportlern tatsächlich genutzt. Gleichzeitig mussten die Trainingszeiten insbesondere der Fußballer stark gekürzt werden. Auch hier wünscht sich der TuS-Vorstand, dass die Gemeinde im kommenden Winterhalbjahr die tatsächliche Hallenbelegung durch die Sportvereine mehr berücksichtigt.

FOTOS:

·         Sportzentrum von oben (N. Engelhard)

·          Leere auf dem Nord-Platz: auch nach einem Jahr noch nicht nutzbar (U. Vergin)